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Die Wahl gegen Tierversuche

  • Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist ein Instrument zur Bürgerbeteiligung in der EU. Bei Erreichen von mindestens einer Million Unterschriften ist die EU gesetzlich verpflichtet, die Bürger am Entscheidungsprozess zu beteiligen.

  • 1.340.000 EU-Bürger haben die EBI “STOP VIVISECTION” unterzeichnet, die Tierversuche mit modernen und zuverlässigen Testmethoden ablösen möchte.

  • Tierversuche basieren auf der Fehlannahme, dass Versuche an Tieren menschliche Reaktionen hervorsagen können. Somit sind sie eine unverlässliche Methode, um die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen.

  • Tierversuche sind zudem grausam und verursachen EU-weit jährlich millionenfaches Leid. Es widerspricht Artikel 13 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, wonach Tiere empfindungsfähige Wesen sind und daher unseren Schutz verdienen.

  • Nach der anstehenden Wahl müssen das Europa-Parlament und die EU-Kommission eine öffentliche Anhörung einberufen, um über die Vorschläge und Argumente von STOP VIVISECTION zu beraten. Im Anschluss ist die Kommission verpflichtet, einen offizielle Antwort zu verfassen, in der die Schritte dargelegt werden, die in Reaktion auf die Wünsche einer Million Bürger durchgeführt werden sollen.

  • Die Zusammensetzung des neu gewählten Europa-Parlaments sowie der Kommission werden mit über das Ergebnis von STOP VIVISECTION entscheiden und gleichzeitig die Zukunft einer wissenschaftlichen Forschung ohne die Fesseln der Tierversuche bestimmen. Wir, die Bürger der EU, rufen diese Europäischen Institutionen an, damit sie in einer für die öffentliche Gesundheit und das Tierwohl so entscheidenden Frage Einvernehmen mit ihrer Wählerschaft erzielen mögen.

  • In den Vereinigten Staaten von Amerika entfaltet sich ein radikaler neuer Ansatz in der biomedizinischen Forschung und Toxikologie, der auf den Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften beruht. Hierbei werden Tierversuche durch alternative Methoden ersetzt, die direkte Relevanz für den Menschen haben. In den letzten sieben Jahren wurden diese Methoden bereits stark finanziell gefördert (s. ToxCast 21).

  • Ein solcher Ansatz fehlt in Europ völlig. Die Direktive 2010/63/UE fördert und unterstützt weiterhin unzuverlässige Tiermodelle anstatt tierversuchsfreie Methoden (inklusive bereits validierter Methoden) rechtlich zu fordern. 2007 wurde das REACH-Programm aufgesetzt, um die Toxizität von 30.000 chemischen Substanzen zu prüfen, die eine potentielle Gefahr für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt darstellen. Dieses Programm hat große Fehler: obgleich REACH tierversuchsfreie Methoden vorsieht, werden diese nur sehr selten eingesetzt. Der massive und nahezu ausschließlich Einsatz von Tierversuchen bei REACH stellt einen gefährlichen und kostspieligen Irrweg dar.

Aus diesen Gründen fordern wir alle Kandidaten zur Europa-Wahl auf, ihre Unterstützung für STOP VIVISECTION zu signalisieren, um das Ende von Tierversuchen in Europa einzuläuten.
Sind Sie dabei? Dann senden Sie bitte ein E-Mail an stopvivisection@stopvivisection.eu unter Angabe ihres vollständigen Namens, Landes und der Partei (Kandidatenliste).

Die Namen aller Unterstützerkandidaten wird auf der offiziellen Website www.stopvivisection.eu veröffentlich. Sie werden außerdem in den Medien und über andere Netzwerke publiziert. Auf diese Weise wird es eine Orientierungshilfe für die Wahl für die vielen Bürger sein, die den durch Tierversuche verursachten Schaden endlich beenden und dieses Hindernis für wissenschaftlichen und ethischen Fortschritt beseitigen wollen.